Cannabis Ketama im Rif-Gebirge: Marokko’s Haschisch Berge – Reisen in Marokko

Cannabis in Marokko ist untrennbar mit Ketama verbunden. Tief im Rif-Gebirge liegt eine Region, die seit Jahrhunderten vom Haschisch-Anbau lebt – fernab von Tourismus, Industrialisierung oder moderner Landwirtschaft. Ketama ist kein Mythos, sondern ein Arbeitsort. Du wolltest schon immer mal die Haschischberge von Marokko sehen? Here we go!

Ketama im Rif-Gebirge: Lage & Realität

Von Tanger nach Ketama! Ketama liegt hoch im Rif-Gebirge im Norden Marokkos. Die Region ist abgelegen, die Straßen schmal, die Dörfer weit verstreut. Wer hier ankommt, merkt sofort: Infrastruktur ist minimal, Wege sind lang, Planung funktioniert anders. Genau diese Abgeschiedenheit hat dazu geführt, dass sich hier über Generationen ein eigenes System rund um Cannabis entwickeln konnte.

„Ketama ist kein Ort, den man besucht – man erreicht ihn.“

Unsere Tour nach Ketama:

Warum Ketama seit Jahrhunderten Cannabis anbaut

Der Anbau von Cannabis in Ketama ist keine moderne Entwicklung. Schon lange bevor Cannabis ein globales Thema wurde, war es hier Teil der Landwirtschaft. Die klimatischen Bedingungen, die Höhenlage und der Boden eignen sich besonders für robuste Pflanzen. Für viele Familien ist Cannabis keine Wahl, sondern Grundlage ihres Überlebens.

Schon der Weg hier her ist ein kleines Abenteuer (Folge 2):

Abgeschiedenheit als Schutz

Die geografische Lage Ketamas spielt eine zentrale Rolle. Kontrolle ist schwierig, staatliche Präsenz begrenzt. Das hat über Jahrzehnte dazu geführt, dass sich lokale Regeln, Absprachen und Routinen etabliert haben. Cannabis ist sichtbar – aber nicht öffentlich inszeniert.

Farmen in Ketama: Anbau statt Ideologie

Unsere Weedland-Reise führt direkt auf mehrere Farmen rund um Ketama. Schon nach kurzer Zeit wird klar: Es gibt nicht „die eine Methode“. Jede Familie arbeitet anders, abhängig von Erfahrung, Ressourcen und Standort.

Beldia, Genetik und bestäubte Pflanzen

Auf den Feldern dominiert die klassische Beldia-Genetik. Daneben tauchen vereinzelt neue Linien auf. Fast alle Pflanzen sind bestäubt – Blüten sind hier nicht das Ziel. Der Fokus liegt klar auf der späteren Verarbeitung zu Haschisch.

  • kaum feminisierte Pflanzen
  • hoher Samenanteil
  • Anbau auf Hasch-Ertrag ausgelegt

Bewässerung, Boden und Unterschiede

Einige Farmen arbeiten komplett ohne Bewässerung, andere nutzen einfache Schläuche oder Zisternen. Gedüngt wird mit dem, was verfügbar ist: tierische Rückstände, Asche, gelegentlich mineralische Zusätze. Schon wenige hundert Meter können große Unterschiede im Pflanzenwuchs bedeuten.

„Jede Farm ist ein eigenes System.“

Farmen, soweit das Auge reicht

Hasch aus Ketama: Handwerk statt Produkt

In Ketama geht es nicht um Blüten, Marken oder Sortennamen. Alles läuft auf Hasch hinaus. Die Verarbeitung erfolgt traditionell – ohne Maschinen, ohne Beschleunigung.

Dry Sift und Handarbeit

Nach der Ernte werden die Pflanzen getrocknet und später gesiebt. Dry Sift ist kein Trend, sondern Standard. Gespannte Tücher, Hände, Geduld – mehr braucht es nicht. Jeder Schritt basiert auf Erfahrung.

Zwischen Gesetz und Alltag

Offiziell war der Anbau lange verboten, im Alltag jedoch geduldet. In Ketama existiert ein funktionierendes Gleichgewicht aus Arbeit, lokalen Regeln und Vorsicht. Wer sich an diese Regeln hält, arbeitet in Ruhe. Wer auffällt, riskiert alles.

„Hasch ist hier kein Produkt – es ist Alltag.“

Cannabis Doku Marokko

Tanger, Rif-Gebirge, Ketama, Haschisch Plantagen – Ein Land mit jahrhundertealter Haschisch-Tradition, trockenen Bergen und legendären Plantagen. Genau dorthin führt unsere nächste Reise: direkt ins Herz des Rif-Gebirges. Komm mit Weedland auf ein Abenteuer in 6 Folgen, kostenlos stremen: