Cannabis Champion: Cannabis Cup, Gewinner-Sorten & Preise
Wer ist der Cannabis Champion? In der Cannabis-Welt werden seit Jahrzehnten Preise für die besten Sorten, Haschisch und Konzentrate vergeben. Der bekannteste Wettbewerb ist der Cannabis Cup, dazu kommen Messen wie der Spannabis Champions Cup in Spanien oder der Emerald Cup in Kalifornien. Bekannte Gewinner sind Skunk #1, Jack Herer, White Widow und Super Silver Haze. Unten findest du die wichtigsten Wettbewerbe, eine Siegerliste und die Antwort auf die Frage, was ein Titel für Patienten bedeutet. Viele der Züchter hinter den Siegersorten stellt der Beitrag King of Cannabis vor. Den Überblick über alle bekannten Genetiken findest du in der Liste der Cannabissorten.
- Der Cannabis Cup: der Klassiker unter den Wettbewerben
- Vom Coffeeshop-Festival zum US-Event
- Cannabis Cup Gewinner: die Gesamtsieger aus Amsterdam
- Die Klassiker im Porträt
- Warum so viele Haze-Sorten gewannen
- Einsender, Coffeeshop, Züchter: wer gewinnt eigentlich?
- Kategoriesieger: Kosher Kush und Tangie
- Spannabis Champions Cup und Emerald Cup
- Spannabis Champions Cup
- Emerald Cup
- Was sagt ein Titel über eine Sorte aus?
- Worauf Juroren achten
- Champions im CannaZen-Sortiment
- Häufige Fragen zum Cannabis Cup
- Cannabis Champion heute: Titel richtig einordnen
Der Cannabis Cup: der Klassiker unter den Wettbewerben
Der Cannabis Cup wurde 1988 von der US-Zeitschrift High Times in Amsterdam ins Leben gerufen. Die Idee stammte vom damaligen Redakteur Steven Hager. In den ersten Jahren traten nur wenige Samenbanken gegeneinander an, später wuchs der Wettbewerb zu einem jährlichen Festival im November mit Kategorien für Sativa, Indica, Haschisch und weitere Produkte. Bewertet wurden die Einsendungen in Amsterdam von Juroren, darunter auch zahlende Besucher mit einem sogenannten Judge Pass.
- Gegründet in Amsterdam
- Veranstalter: Magazin High Times
- Kategorien: Sativa, Indica, Haschisch
- Seit 2010 auch in den USA
Vom Coffeeshop-Festival zum US-Event
Lange war Amsterdam die einzige Bühne des Wettbewerbs, Coffeeshops und Samenbanken reichten ihre Sorten ein. Der erste Cannabis Cup in den USA fand 2010 statt, danach folgten zahlreiche Ausgaben in Bundesstaaten mit legalem Cannabis, etwa Kalifornien, Colorado und Michigan. In Amsterdam endete die ursprüngliche Serie nach 27 Ausgaben, später gab es dort neue Auflagen. Die Wettbewerbe in den USA unterscheiden sich in Regeln und Kategorien je nach Bundesstaat, ein Sieg dort ist deshalb nicht direkt mit den frühen Amsterdamer Titeln vergleichbar.
Cannabis Cup Gewinner: die Gesamtsieger aus Amsterdam
Die folgende Auswahl zeigt bekannte Gesamtsieger der Amsterdamer Cups, wie sie in der Siegerliste des Wettbewerbs geführt werden. Eingetragen ist jeweils der Einsender, das war oft ein Coffeeshop oder eine Samenbank. Wer die ursprüngliche Genetik gezüchtet hat, steht nicht immer dabei.
Die Klassiker im Porträt
Einige dieser Sieger prägen das Angebot bis heute. Skunk #1 gewann den allerersten Cup und wurde zur Grundlage unzähliger Kreuzungen. Jack Herer ist nach dem Hanf-Aktivisten benannt, White Widow gilt bis heute als einer der bekanntesten Cup-Sieger. Super Silver Haze holte zwei Gesamtsiege in Folge, ihre Nachfahrin Super Lemon Haze wiederholte das zehn Jahre später.
- Skunk #1: erster Cup-Sieger überhaupt
- Northern Lights: Indica-Klassiker, siehe Northern Lights
- Blueberry: Genetik von DJ Short
- Amnesia Haze: siehe Amnesia Haze
Warum so viele Haze-Sorten gewannen
Ein Blick auf die Siegerliste zeigt ein klares Muster: Von den frühen Kreuzungen mit Haze über Super Silver Haze und Amnesia Haze bis zu G-13 Haze und Super Lemon Haze tragen auffällig viele Gesamtsieger Haze im Namen. Die Genetik steht für ein intensives, würziges bis zitroniges Aroma und eine eher anregende Wirkung, die bei den Amsterdamer Juroren offenbar gut ankam. Hinzu kommt, dass Coffeeshops wie Green House und Barney’s über Jahre mit Haze-Linien antraten. Mehr zur Familie liest du in der Übersicht der Haze Sorten.
Einsender, Coffeeshop, Züchter: wer gewinnt eigentlich?
In der Siegerliste steht meist der Einsender, nicht zwingend der Züchter der Genetik. Blueberry etwa wurde von einem Coffeeshop eingereicht, die Sorte selbst geht auf den Züchter DJ Short zurück. White Widow trat für Green House an, als Entwickler gilt Shantibaba, der damals mit dem Coffeeshop zusammenarbeitete. Deshalb beanspruchen manchmal mehrere Seiten denselben Erfolg, und Werbeangaben weichen von der offiziellen Liste ab.
Kategoriesieger: Kosher Kush und Tangie
Neben dem Gesamtsieg gab es Preise in einzelnen Kategorien. Kosher Kush von Reserva Privada, einem Label von DNA Genetics, gewann mehrere Jahre in Folge die Indica-Wertung, unter anderem 2010 und 2011. Tangie, ebenfalls von DNA Genetics und gekreuzt aus California Orange und Skunk, gewann in der Sativa-Kategorie. Solche Kategoriesiege tauchen in Sortenbeschreibungen oft nur als „Cup Winner“ auf, ohne Jahr und Wertung.
Schon gewusst? Viele Sorten werben mit „Cup Winner“, ohne dass klar ist, welcher Wettbewerb, welches Jahr und welche Kategorie gemeint ist. Ein Blick in die offizielle Siegerliste schafft Klarheit.
Spannabis Champions Cup und Emerald Cup
Neben dem Cannabis Cup haben sich weitere Wettbewerbe etabliert. Sie unterscheiden sich in Ausrichtung, Bewertung und Teilnehmerkreis deutlich voneinander. Für Sortennamen mit dem Zusatz „Champion“ lohnt es sich daher, genau hinzuschauen, welcher Titel gemeint ist.
Spannabis Champions Cup
Der Spannabis Champions Cup findet im Rahmen der Spannabis in Barcelona statt, einer der größten Cannabis-Messen Europas. Prämiert werden vor allem Sorten von Samenbanken, die auf der Messe vertreten sind. Tipps für den Besuch findest du im Beitrag zur Spannabis Barcelona.
Emerald Cup
Der Emerald Cup wurde 2003 von Tim Blake in Nordkalifornien gegründet und begann als kleines Treffen auf seinem Grundstück. Im Fokus steht sonnengezogenes Cannabis aus biologischem Anbau, viele Teilnehmer stammen aus dem Emerald Triangle. Inzwischen ist er einer der bekanntesten Wettbewerbe der USA und fand über viele Jahre als großes Festival auf dem Messegelände in Santa Rosa statt. Bewertet werden neben Blüten auch Extrakte und andere Produkte, ein Schwerpunkt liegt auf nachhaltigem Anbau.
Was sagt ein Titel über eine Sorte aus?
Ein Cup-Sieg sagt vor allem etwas über eine bestimmte Charge zu einem bestimmten Zeitpunkt aus. Bewertet werden meist Aroma, Geschmack, Optik und Wirkung, oft von einer Jury oder vom Publikum. Für Patienten sind andere Kriterien wichtiger: ein gleichbleibender Wirkstoffgehalt, geprüfte Qualität nach pharmazeutischen Standards und eine Sorte, die zur eigenen Therapie passt. Eine preisgekrönte Genetik ist deshalb ein interessanter Hinweis, ersetzt aber nicht die ärztliche Auswahl.
- Cup-Sieg: eine Charge, subjektive Bewertung
- Apothekenqualität: geprüfter Gehalt, GMP-Standard
- Sortenname: sagt wenig über Pflanze
Hinzu kommt: Ein bekannter Name garantiert nicht dieselbe Pflanze. Unter einem Sortennamen wie White Widow bieten verschiedene Hersteller Blüten mit unterschiedlichem THC-Gehalt und teils abweichender Einordnung als Sativa, Indica oder Hybrid an. Entscheidend ist deshalb das Analysezertifikat der konkreten Charge, nicht der Ruf aus einem Wettbewerb von vor Jahrzehnten.
Worauf Juroren achten
Bei Sortenwettbewerben prüfen Juroren typischerweise das Aussehen der Blüten, den Geruch vor und nach dem Aufbrechen, den Geschmack beim Konsum und die empfundene Wirkung. Manche Wettbewerbe lassen zusätzlich Laborwerte erheben, etwa zu Cannabinoiden und Terpenen, andere verlassen sich ganz auf den Eindruck der Jury. Ein hoher THC-Wert allein reicht selten für einen Sieg, oft entscheidet das Gesamtpaket aus Aroma und Wirkung. Dieser subjektive Anteil macht die Ergebnisse unterhaltsam, aber schwer vergleichbar.
Merke dir: Ein Cup-Titel bewertet Genuss, nicht Therapie. Für medizinisches Cannabis zählen standardisierter Wirkstoffgehalt und ärztliche Begleitung.
Champions im CannaZen-Sortiment
Viele der klassischen Cup-Genetiken gibt es auch als medizinisches Cannabis aus der Apotheke, allerdings von pharmazeutischen Herstellern und nicht aus den ursprünglichen Wettbewerbsproben. Welche Sorten aktuell verfügbar sind, siehst du in unserer Übersicht der Sorten im Shop. Die Abgabe erfolgt nur auf ärztliches Rezept über die Apotheke, und jede Charge wird dort mit geprüftem Wirkstoffgehalt ausgeliefert.
- Jack Herer: mehrere Hersteller
- White Widow: verschiedene THC-Stufen
- Super Lemon Haze und Amnesia Haze
- Northern Lights als Indica-Klassiker
Ob eine dieser Sorten zu dir passt, hängt von deinen Beschwerden, deiner Erfahrung und der ärztlichen Einschätzung ab. Ein berühmter Name ist kein Grund, eine Sorte gegenüber einer weniger bekannten mit passenderem Wirkstoffprofil zu bevorzugen.
Häufige Fragen zum Cannabis Cup
Rund um Cannabis Cup Gewinner tauchen immer wieder dieselben Fragen auf, vor allem zu Siegerlisten, Veranstaltern und zur Bedeutung für Patienten.
Wer hat den ersten Cannabis Cup gewonnen?
Der erste Cup in Amsterdam ging an Skunk #1. Eingereicht hatte die Sorte Cultivator’s Choice.
- Sorte: Skunk #1
- Ort: Amsterdam
- Veranstalter: High Times
Welche Sorte hat am häufigsten gewonnen?
Mehrere Sorten siegten zweimal in Folge, etwa Super Silver Haze und Super Lemon Haze. Kosher Kush holte mehrfach in Folge die Indica-Wertung.
- Super Silver Haze: zweimal
- Super Lemon Haze: zweimal
- Kosher Kush: mehrfach Indica
Gibt es eine Cannabis Cup Gewinner Liste?
Ja, die Veranstalter führen Siegerlisten nach Jahr und Kategorie. Die Tabelle oben zeigt bekannte Amsterdamer Gesamtsieger.
- Nach Jahr sortiert
- Getrennt nach Kategorien
- Amsterdam und USA getrennt
Wer veranstaltet den Cannabis Cup?
Der Cannabis Cup ist ein Wettbewerb des US-Magazins High Times. Spannabis und Emerald Cup sind eigenständige Veranstaltungen.
- Cannabis Cup: High Times
- Champions Cup: Spannabis
- Emerald Cup: eigener Veranstalter
Ist eine Cup-Sorte besser für Patienten?
Nicht automatisch. Für die Therapie zählen Wirkstoffprofil und ärztliche Auswahl.
- Titel bewertet Genuss
- Wirkstoffprofil entscheidet
- Ärztliche Begleitung
Cannabis Champion heute: Titel richtig einordnen
Ein Cannabis Champion ist eine Sorte, die bei einem Wettbewerb wie dem Cannabis Cup, dem Spannabis Champions Cup oder dem Emerald Cup gewonnen hat. Klassiker wie Skunk #1, Jack Herer, White Widow oder Super Silver Haze verdanken ihren Ruf solchen Titeln. Für dich als Patient zählt aber nicht der Pokal, sondern ein geprüftes Produkt mit passendem Wirkstoffprofil. Du möchtest medizinisches Cannabis ärztlich begleitet ausprobieren? Bei CannaZen startest du die Behandlung online, über die Therapie entscheidet die Ärztin oder der Arzt.
- Wettbewerb und Jahr prüfen
- Kategorie beachten
- Analysezertifikat der Charge ansehen
- Sorte ärztlich auswählen lassen




























