Kiffer Wörter: 50 Cannabis-Slang-Begriffe & ihre Bedeutung
Die Cannabis-Kultur hat im Laufe der Jahrzehnte eine ganz eigene Sprache entwickelt, die Außenstehende oft verwirrt. Wer sich mit Hanf Wirkung: Mensch, Hund & Haut – was steckt dahinter? beschäftigt, stößt schnell auf Begriffe, die im normalen Sprachgebrauch kaum vorkommen. Diese sogenannten Kiffer Wörter sind mehr als nur Slang – sie spiegeln eine eigene Subkultur mit Geschichte und Humor wider. In diesem Artikel erklären wir die 50 bekanntesten Cannabis-Slang-Begriffe, damit du immer weißt, wovon die Rede ist – egal ob du selbst konsumierst, medizinisch informiert bist oder einfach neugierig auf die Szene rund um Marihuana gegen Migräne: Wirkung & welche Sorte hilft? und Cannabis Angst: Panikattacke, was tun & schnell beruhigen? bist.
- Was sind Kiffer Wörter überhaupt?
- Die 50 wichtigsten Cannabis-Slang-Begriffe erklärt
- Begriffe rund ums Kraut selbst
- Begriffe rund ums Rauchen und Konsumieren
- Begriffe für Zustände und Erfahrungen
- Szene-Begriffe und Sonstiges
- Kiffer Wörter im rechtlichen Kontext
- Häufige Fragen
- Woher kommen die meisten Kiffer Wörter?
- Sind Kiffer Wörter auch im medizinischen Kontext relevant?
- Gibt es regionale Unterschiede bei Cannabis-Slang in Deutschland?
Was sind Kiffer Wörter überhaupt?
Kiffer Wörter sind umgangssprachliche Ausdrücke, die innerhalb der Cannabis-Community verwendet werden. Sie dienen oft dazu, diskret über das Thema zu sprechen, haben aber mittlerweile auch den Weg in die Popkultur gefunden. Viele dieser Begriffe stammen aus dem Englischen, wurden eingedeutscht oder sind rein regional geprägt.
Kiffer Wörter sind das lebendige Wörterbuch einer Subkultur – wer sie kennt, versteht nicht nur die Sprache, sondern auch die Menschen dahinter.
Die 50 wichtigsten Cannabis-Slang-Begriffe erklärt
Die folgende Liste umfasst die gängigsten Begriffe aus dem deutschsprachigen Raum sowie internationale Ausdrücke, die sich fest in der deutschen Cannabis-Szene etabliert haben.
Begriffe rund ums Kraut selbst
Viele Kiffer Wörter beschreiben schlicht das Cannabis selbst – in verschiedenen Qualitätsstufen, Formen und Aggregatzuständen.
- Gras – Umgangssprachlich für getrocknete Cannabisblüten
- Weed – Englischer Begriff, international verbreitet
- Mary Jane – Verniedlichter Name für Marihuana
- Shit – Bezeichnung für Haschisch (Harz)
- Hash – Kurz für Haschisch, gepresstes Cannabisharz
- Pollen – Feines Haschischpulver, oft von hoher Qualität
- Buds – Die Blüten der Cannabispflanze
- Nugs – Kleine, dichte Blütenknospen
- Skunk – Stark riechende, hochpotente Cannabissorte
- Indica / Sativa – Zwei Haupttypen der Cannabispflanze mit unterschiedlicher Wirkung
- Hybrid – Kreuzung aus Indica und Sativa
- Kush – Bekannte Indica-dominante Sortengruppe
- OG – Steht für „Original Gangster” oder „Ocean Grown” – Premium-Sortenbezeichnung
- Shake – Kleine Blattbruchstücke und Reste aus der Tüte
- Schwag – Minderwertiges, schlecht verarbeitetes Cannabis
Begriffe rund ums Rauchen und Konsumieren
Neben dem Produkt selbst hat die Cannabis-Szene auch für den Konsum selbst eine reiche Begriffslandschaft entwickelt – von der Vorbereitung bis zum Rausch.
- Joint – Selbst gedrehte Zigarette mit Cannabis
- Tüte – Deutscher Begriff für Joint
- Blunt – Joint in einem Tabakblatt gerollt
- Spliff – Mischung aus Tabak und Cannabis
- Bong – Wasserpfeife zum Rauchen
- Chillum – Kleines Rohrpfeifchen
- Vapen / Vaporizer – Verdampfer, erhitzt Cannabis ohne Verbrennung
- Dab – Konzentriertes Cannabisextrakt, das auf heißem Stein verdampft wird
- Edibles – Essbare Cannabisprodukte wie Kekse oder Gummibärchen
- Drehen – Einen Joint rollen
- Kiffen – Das Rauchen von Cannabis
- Zug nehmen – Einen Zug vom Joint nehmen
- Shotgun – Rauch aus dem Mund in den Mund eines anderen blasen
- Hotbox – Einen Raum oder ein Auto mit Rauch füllen
- Session – Gemeinsames Kippsitzen und Rauchen
Begriffe für Zustände und Erfahrungen
Kiffer Wörter beschreiben auch sehr präzise die psychischen und körperlichen Zustände, die Cannabis auslösen kann – oft mit einem Augenzwinkern.
- High – Der Rausch nach dem Konsum
- Stoned – Schwerer, körperbetont entspannter Zustand
- Geflasht – Intensiv berauscht, überwältigt
- Whitey / White – Kreislaufprobleme durch zu starken Konsum
- Munchies – Starker Heißhunger nach dem Kiffen
- Cottonmouth – Trockener Mund als Nebenwirkung
- Paranoia – Angstgefühle unter Einfluss von THC
- Couch-Lock – Schweres, bewegungsunfähiges Körpergefühl
- Tolerance Break (T-Break) – Bewusste Konsumpause zum Zurücksetzen der Toleranz
- Green Out – Überdosierung, Übelkeit und Schwindel
Szene-Begriffe und Sonstiges
Es gibt auch eine Reihe von Begriffen, die das soziale Umfeld, den Handel und die Kultur der Cannabis-Szene beschreiben – manche davon sind harmlos, andere klar im illegalen Kontext verwurzelt.
- Dealer – Person, die Cannabis verkauft
- Plug – Zuverlässige Bezugsquelle für Cannabis
- 420 – Code für Cannabis-Kultur und beliebte Konsumzeit (16:20 Uhr)
- 710 – Steht für „OIL” auf dem Kopf – bezieht sich auf Konzentrate
- Grinder – Mühle zum Zerkleinern der Blüten
- Stash – Vorrat oder Versteck für Cannabis
- Roach – Der Filter oder das Ende eines gerauchten Joints
- Kiffer-Kreis – Gruppe, die zusammen raucht
- Puff Puff Pass – Regel beim gemeinsamen Rauchen: zweimal ziehen, weitergeben
- Social Club – Legaler Zusammenschluss von Konsumenten, z. B. im Rahmen der deutschen Legalisierungsregelungen
Wer die Sprache der Szene kennt, navigiert souveräner durch Gespräche, Kulturtexte und auch durch aktuelle rechtliche Entwicklungen rund um Cannabis.

Kiffer Wörter im rechtlichen Kontext
Auch wenn die Sprache locker klingt, ist der rechtliche Rahmen ernst zu nehmen. In Deutschland hat sich die Gesetzeslage rund um Cannabis in den letzten Jahren stark verändert. Wer mehr über offizielle Regelungen erfahren möchte, findet beim BfArM: Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte verlässliche Informationen. Auch im Urlaub sollte man aufpassen – was in Deutschland gilt, ist anderswo möglicherweise strafbar, wie der Artikel zu Cannabis Griechenland: legal, Strafe & Urlaub sicher? zeigt. Wer Cannabis medizinisch oder als Genussmittel nutzt, sollte sich stets über die aktuellen Regelungen informieren und verantwortungsvoll handeln.

Häufige Fragen
Woher kommen die meisten Kiffer Wörter?
Ein Großteil der Kiffer Wörter stammt aus dem Englischen, insbesondere aus der US-amerikanischen Hip-Hop- und Surf-Kultur der 1970er bis 1990er Jahre. Viele Begriffe wurden im Deutschen übernommen, teils phonetisch angepasst, teils direkt übersetzt. Regionale Ausdrücke wie „Tüte” oder „Kraut” sind hingegen rein deutschsprachig gewachsen.
Sind Kiffer Wörter auch im medizinischen Kontext relevant?
Im medizinischen Kontext wird natürlich auf Fachsprache gesetzt. Dennoch ist es für Ärzte, Therapeuten und Beratungsstellen hilfreich, die umgangssprachlichen Begriffe zu kennen, die Patienten verwenden. Gerade bei Themen wie Dosierung, Konsumformen oder Nebenwirkungen hilft ein gemeinsames Sprachverständnis, um Missverständnisse zu vermeiden.
Gibt es regionale Unterschiede bei Cannabis-Slang in Deutschland?
Ja, durchaus. In großen Städten wie Berlin oder Hamburg sind internationale Begriffe wie „Weed” oder „Dab” sehr verbreitet, während in ländlichen Regionen ältere deutsche Ausdrücke wie „Gras” oder „Shit” häufiger verwendet werden. Auch aus anderen Kulturen eingewanderte Szene-Begriffe finden sich regional unterschiedlich stark verbreitet – die Sprache der Cannabis-Kultur ist lebendig und entwickelt sich ständig weiter.























