Strawberry Guava Strain: THC, Geschmack & wie anbauen?
Die Strawberry Guava Cannabis Sorte zählt zu den fruchtigen Hybridstrains, die durch ihr ungewöhnliches Aromaprofil und solide THC-Werte zunehmend Aufmerksamkeit gewinnen. Wer nach einer tropisch-süßen Sorte mit ausgewogener Wirkung sucht, sollte diese Genetik genauer unter die Lupe nehmen – zusammen mit Sorten wie Pineapple OG oder der kraftvollen Dark Star Sorte.
Herkunft & Genetik von Strawberry Guava
Strawberry Guava ist eine Indica-dominante Hybride, die aus der Kreuzung von Strawberry und Zkittlez stammt – je nach Quelle wird auch Papaya als weiterer Elternteil genannt. Die Sorte wurde von Dying Breed Seeds entwickelt und hat sich schnell einen Namen für ihre stabilen Phänotypen und ihr einprägsames Terpenprofil gemacht.
Strawberry Guava ist keine Sorte für Minimalisten: Das Aromaprofil ist komplex, die Wirkung kräftig – und der Anbau verlangt ein wenig Erfahrung.
THC-Gehalt & Wirkung
Der THC-Gehalt von Strawberry Guava liegt typischerweise zwischen 20 und 25 Prozent, vereinzelt werden Werte von bis zu 27 Prozent gemessen. Das macht die Sorte zu einem mittleren bis starken Strain, der für Einsteiger nur bedingt geeignet ist.
Die Wirkung setzt schnell ein und beginnt meist mit einem angenehmen, mentalen Uplift – trotz der Indica-Dominanz. Danach folgt eine tiefe körperliche Entspannung, die sich gut zur Stressreduktion und bei Einschlafproblemen eignet. Wer starke Sedierung vermeiden möchte, sollte die Dosis niedrig halten. Ein Weed Hangover ist bei höheren Mengen durchaus möglich.
Dominante Terpene
Das Terpenprofil erklärt das charakteristische Aroma dieser Sorte. Folgende Terpene dominieren:
- Myrcen – erdig, leicht fruchtig, fördert die körperliche Entspannung
- Caryophyllen – würzig, pfeffrig, potenziell entzündungshemmend
- Limonen – zitrusartig, hebt die Stimmung
- Linalool – blumig, beruhigend
Weniger verbreitet, aber ebenfalls nachgewiesen ist ein leichter Eukalyptol-Anteil, der dem Geschmack eine frische, leicht minzige Note verleiht.

Geschmack & Aroma
Wie der Name andeutet, kombiniert Strawberry Guava tropische Fruchtnoten mit einer deutlichen Erdbeerbasis. Beim Einatmen dominieren süße, beeren- und guavartige Aromen, beim Ausatmen kommt eine erdige, leicht würzige Süße. Die Blüten duften intensiv und klebrig – das Terpenprofil macht sich bereits beim Öffnen der Dose bemerkbar.
Anbau: Was du wissen musst
Strawberry Guava lässt sich sowohl indoor als auch outdoor anbauen, bevorzugt jedoch ein kontrolliertes Klima. Die Blütezeit beträgt etwa 8 bis 9 Wochen. Folgende Punkte sind beim Anbau entscheidend:
- Klima: Warme, leicht trockene Bedingungen – ähnlich einem mediterranen Sommer
- Training: LST oder SCROG empfohlen, da die Pflanze buschig wächst
- Ertrag: Indoor ca. 400–500 g/m², outdoor bis zu 600 g pro Pflanze
- Schwierigkeit: Mittel – etwas Erfahrung im Feuchtigkeitmanagement ist sinnvoll
Die Pflanze neigt bei hoher Luftfeuchtigkeit zu Schimmel, weshalb eine gute Belüftung Pflicht ist. Outdoor-Anbauer sollten auf eine sonnige, geschützte Position achten.

Fazit
Strawberry Guava überzeugt mit einem außergewöhnlichen Fruchtaroma, soliden THC-Werten und einer ausgewogenen Indica-Wirkung, die Entspannung ohne vollständige Betäubung bietet. Für erfahrene Konsumenten und ambitionierte Hobbyzüchter ist diese Sorte eine klare Empfehlung. Wer medizinisches Cannabis über ein Cannabis Kassenrezept beziehen möchte, sollte prüfen, ob Strawberry Guava in der Apotheke verfügbar ist.
Häufige Fragen
Ist Strawberry Guava für Anfänger geeignet?
Aufgrund des hohen THC-Gehalts von bis zu 25 Prozent ist Strawberry Guava für absolute Einsteiger nur bedingt empfehlenswert. Wer wenig Erfahrung hat, sollte mit sehr kleinen Mengen beginnen und die Wirkung sorgfältig beobachten.
Wo bekomme ich Strawberry Guava als medizinischer Patient?
Als Patient mit ärztlicher Empfehlung kann Strawberry Guava über eine Apotheke bezogen werden, sofern die Sorte im aktuellen Sortiment verfügbar ist. Erste Anlaufstelle ist ein auf Cannabis spezialisierter Arzt – zum Beispiel ein Cannabis Arzt in Köln oder ein Cannabis Arzt in Paderborn.























