Cannabutter selber machen: Rezept, Gramm & wie stark?
Wer zu Hause Cannabis in der Küche verarbeiten möchte, kommt an einer Zutat kaum vorbei: Cannabis Butter: Herstellung, Rezepte, Anwendung & Wirkung: Und genau darum geht es hier. Hier erfährst du, wie du Cannabis kochen: Butter, Decarboxylierung & Dosierung richtig angehst, welche Mengen sinnvoll sind und wie stark deine selbst gemachte Cannabutter wirklich werden kann. Außerdem findest du unten ein praxisnahes Rezept sowie Antworten auf die häufigsten Fragen rund ums Thema THC-infundierte Speisen: Cannabis Butter, Öl, Eistee, Süßigkeiten & Co.: und natürlich alles, was du für Cannabis Kochen & Backen: 1.400+ schnelle, einfache Rezepte für jeden Tag wissen musst.
- Was ist Cannabutter und warum ist sie so beliebt?
- Die Rolle der Decarboxylierung
- Cannabutter selber machen: das Schritt-für-Schritt-Rezept
- Zutaten
- Zubereitung
- Wie viel Gramm Cannabis für Cannabutter: die Dosierung
- Dosierungsrechner als Orientierung
- Wie stark ist selbst gemachte Cannabutter wirklich?
- Tipps für besseres Aroma und höhere Ausbeute
- Fazit: Cannabutter selber machen lohnt sich
- Häufige Fragen zu Cannabutter selber machen
Was ist Cannabutter und warum ist sie so beliebt?
Cannabutter ist gewöhnliche Butter, in die THC und andere Cannabinoide durch einen Erhitzungsprozess eingebunden wurden. Sie gilt als universelle Basis für zahlreiche Edibles: von klassischen Brownies bis hin zu herzhaften Gerichten. Ihr größter Vorteil liegt in der Vielseitigkeit: Überall dort, wo ein Rezept Butter verlangt, lässt sich Cannabutter nahezu eins zu eins einsetzen. Laut einer Umfrage des Hanfverbands Deutschland gehört selbst gemachte Cannabutter zu den am häufigsten hergestellten Cannabis-Lebensmitteln im privaten Bereich.
Die Rolle der Decarboxylierung
Ohne Decarboxylierung enthält Cannabis hauptsächlich THCA: eine inaktive Säureform des THC, die keine psychoaktive Wirkung entfaltet. Erst durch Wärme (typischerweise 110–120 °C über 30–45 Minuten) wird THCA in das wirksame THC umgewandelt. Studien zeigen, dass bei korrekter Decarboxylierung bis zu 80–90 % des verfügbaren THCA in THC umgewandelt werden können. Wer diesen Schritt überspringt, verschenkt also einen Großteil des Wirkpotenzials seiner Cannabutter.
Cannabutter selber machen: das Schritt-für-Schritt-Rezept
Das folgende Rezept ist für Einsteiger geeignet und liefert eine mittelstarke Cannabutter, die sich gut dosieren lässt. Alle Mengenangaben beziehen sich auf eine Standardmenge von 250 g Butter.
Zutaten
Für eine Grundcharge benötigst du folgende Zutaten, die du leicht beschaffen kannst:
- 250 g ungesalzene Butter (mindestens 82 % Fettgehalt)
- 3–5 g decarboxyliertes Cannabis (je nach gewünschter Stärke)
- 250 ml Wasser
- Käsetuch oder feines Sieb zum Filtern
- Kleiner Topf oder Slow Cooker
Zubereitung
Die Herstellung selbst ist unkompliziert, erfordert aber Geduld und konstante Temperaturen, damit das THC optimal in das Fett übergeht.
- Decarboxylieren: Cannabis bei 115 °C 40 Minuten backen.
- Butter schmelzen: Mit Wasser bei niedriger Hitze schmelzen.
- Einrühren: 2–3 Std. bei 70–85 °C, Terpene erhalten.
- Filtern: Gemisch durch Käsetuch abseihen, Pflanzenmaterial ausdrücken.
- Abkühlen: Im Kühlschrank fest werden lassen, Wasser abgießen.
Wie viel Gramm Cannabis für Cannabutter: die Dosierung
Die Frage nach der richtigen Menge ist die häufigste und gleichzeitig wichtigste beim Thema Cannabutter selber machen. Als Faustregel gilt: Pro 250 g Butter werden 3–7 g Cannabis eingesetzt. Je nach THC-Gehalt des verwendeten Materials entstehen dabei sehr unterschiedliche Endprodukte. Ein typisches Straßencannabis mit 10–15 % THC ergibt bei 5 g und 250 g Butter eine Butter mit einem THC-Gehalt von etwa 200–350 mg gesamt: also rund 12–22 mg pro Esslöffel (bei 16 Esslöffeln pro 250-g-Packung).

Cannabis Butter Selber Machen Anleitung
Dosierungsrechner als Orientierung
Wer präzise arbeiten möchte, kann mit einer einfachen Formel kalkulieren: (Grammzahl Cannabis × THC-Prozent × 1000 × Extraktionseffizienz) ÷ Anzahl der Portionen = THC pro Portion. Eine Extraktionseffizienz von 60–70 % gilt als realistischer Wert für die Hausküche. Für Anfänger empfehlen Experten eine Startdosis von 5–10 mg THC pro Portion. Die European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction (EMCDDA) betont, dass niedrige Einstiegsdosen bei Edibles besonders wichtig sind, da die Wirkung erst nach 30–120 Minuten einsetzt.

Wie stark ist selbst gemachte Cannabutter wirklich?
Das hängt von mehreren Variablen ab: dem THC-Gehalt des Ausgangsmaterials, der Qualität der Decarboxylierung und der Extraktionstemperatur während des Kochvorgangs. Hochwertige Blüten mit 20–25 % THC können bei korrekter Verarbeitung eine sehr potente Butter erzeugen: eine einzelne Portion von 5 g Butter könnte dann bereits 15–25 mg THC enthalten. Gerade deshalb ist gleichmäßiges Verrühren der Butter vor jeder Verwendung entscheidend: THC verteilt sich nicht immer homogen im Fett, was zu ungleichmäßigen Portionsstärken führen kann.
Wer Cannabutter als Basis für Backwaren nutzen möchte, findet weitere Inspirationen bei Cannabis Brownies: Rezept, vegan & richtig dosieren oder bei Hasch Brownies: Rezept, Dosierung & Thermomix-Variante.
Tipps für besseres Aroma und höhere Ausbeute
Neben der Grundtechnik gibt es einige bewährte Tricks, die das Ergebnis deutlich verbessern können. Der Fettgehalt der Butter spielt eine zentrale Rolle: THC ist fettlöslich, daher gilt: je mehr Fett, desto besser die Bindung. Klärte Butter (Ghee) mit bis zu 99 % Fettgehalt ist eine hervorragende Alternative zur klassischen Butter und erhöht die Extraktionseffizienz merklich.
- Slow Cooker: Hält 70–80 °C, weniger Überhitzung.
- Lecithin: 1 TL pro 250 g verbessert THC-Bioverfügbarkeit.
- Längere Kochzeit: 4–6 Std. niedrige Hitze lohnt sich.
- Lagerung: Kühlschrank 3 Wochen, gefroren 6 Monate haltbar.
- Ausgangsmaterial: Hochwertige, trockene Blüten liefern bessere Ergebnisse.
Für alternative Zubereitungsformen lohnt sich auch ein Blick auf Hanfprodukte im Supermarkt: Öl, Samen & was kaufen?: dort findest du interessante Ergänzungsprodukte für deine Küche. Wer hingegen lieber Getränke ausprobieren möchte, wird bei Weed Kakao: Wie stark, Rezept & wie lange bis zur Wirkung? fündig.

Fazit: Cannabutter selber machen lohnt sich
Selbst gemachte Cannabutter ist der einfachste und flexibelste Einstieg in die Welt der Edibles. Mit der richtigen Decarboxylierung, einer kontrollierten Temperatur und einer bewussten Dosierung lässt sich eine qualitativ hochwertige Grundzutat herstellen, die sich vielseitig einsetzen lässt. Wer die Stärke kennt und die Portionen im Blick behält, kann Cannabutter sicher und genussvoll in der eigenen Küche verwenden: ob für Brownies, Kekse oder herzhafte Gerichte.
Häufige Fragen zu Cannabutter selber machen
Wie lange sollte ich Cannabutter kochen?
Die optimale Kochzeit liegt bei 2 bis 4 Stunden bei 70–85 °C, im Slow Cooker lässt sie sich auf bis zu 6 Stunden ausdehnen. Wichtig ist, dass die Temperatur dauerhaft 90 °C nicht übersteigt.
- 2–4 Std. bei 70–85 °C
- Slow Cooker bis 6 Std.
- Nie über 90 °C
Wie viel THC ist in einem Esslöffel Cannabutter?
Bei 5 g Cannabis mit 15 % THC und 250 g Butter enthält ein Esslöffel schätzungsweise 20–30 mg THC, basierend auf einer Extraktionseffizienz von rund 65 %. Anfänger sollten deshalb immer mit kleinen Mengen starten.
- Ca. 20–30 mg pro Esslöffel
- Abhängig von Extraktionseffizienz
- Klein starten empfohlen
Kann ich Cannabutter auch ohne Wasser herstellen?
Ja, Wasser ist kein Muss, dient aber als Temperaturbremse gegen das Verbrennen der Butter. Ohne Wasser solltest du die Hitze niedriger halten und häufiger umrühren.
- Wasser schützt vor Verbrennen
- Ohne Wasser: niedrigere Hitze
- Öfter rühren nötig
Riecht Cannabutter beim Kochen stark?
Ja, besonders während der Decarboxylierung im Ofen ist der Geruch deutlich wahrnehmbar. Gute Belüftung oder ein Aktivkohlefilter reduzieren ihn merklich.
- Geruch v.a. beim Decarboxylieren
- Gute Belüftung hilft
- Aktivkohlefilter reduziert Geruch
Kann ich Cannabutter auch mit Trim oder Blättern herstellen?
Grundsätzlich ja, da Trim und Blätter ebenfalls Cannabinoide enthalten, allerdings in deutlich geringerer Konzentration als Blüten. Als Richtwert brauchst du die doppelte bis dreifache Menge im Vergleich zu Blüten.
- Geringere Konzentration als Blüten
- Doppelte bis dreifache Menge nötig
- Beeinflusst das Aroma
Wie viel Gramm Cannabis brauche ich für 250 g Cannabutter?
Als Faustregel gelten 3 bis 7 Gramm Cannabis pro 250 Gramm Butter, je nach gewünschter Stärke. Bei einem typischen THC-Gehalt von 10–15 % ergibt das bei 5 g eine Gesamtmenge von etwa 200–350 mg THC in der fertigen Butter.
- 3–7 g pro 250 g Butter
- Abhängig vom THC-Gehalt
- Ca. 200–350 mg THC gesamt





























