King Louie XIII: OG-Genetik, THC & Anbautipps

Zuletzt aktualisiert: 5. Juni 2026

Die King Louie XIII Sorte gehört zu den bekanntesten OG-Hybriden der US-amerikanischen Westküste und hat sich längst auch in Europa einen festen Platz in der Cannabis-Szene erarbeitet. Mit ihrer kräftigen Indica-Dominanz, einem ausgeprägten Erdnoten-Profil und hohen THC-Werten spricht sie vor allem erfahrene Konsumenten an. Wer sich für klassische Genetiken interessiert, kommt an King Louie XIII kaum vorbei. In diesem Artikel erklären wir Herkunft, Wirkung, Aroma und was beim Anbau zu beachten ist.

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TypIndica-dominant Hybrid HerkunftUS-amerikanische Westküste ProfilErdnoten ZielgruppeErfahrene Konsumenten

Herkunft und Genetik

King Louie XIII ist eine Kreuzung aus OG Kush und LA Confidential – beide Elternsorten gelten als Ikonen der kalifornischen Cannabis-Kultur. LA Confidential bringt dabei die typisch erdige, kiefernharzige Note mit, während OG Kush für Tiefe im Aroma und körperbetonende Wirkung sorgt. Das Ergebnis ist eine stark Indica-lastige Sorte, die genetisch sehr nah an ihren Wurzeln bleibt. Ähnlich wie beim Hindu Kush stehen hier Reinheit der Linie und Stabilität im Vordergrund.

THC-Gehalt und Wirkung

King Louie XIII bewegt sich bei ihrem THC-Gehalt üblicherweise zwischen 20 und 28 Prozent – je nach Anbaubedingungen auch darüber. Die Wirkung setzt schnell ein und ist ausgeprägt körperbetont: Muskeln entspannen sich, ein schweres Kribbeln zieht sich durch den Körper und mentale Aktivität verlangsamt sich spürbar. Das macht die Sorte weniger geeignet für kreative Aufgaben – wer das sucht, findet bei unserem Artikel zu Cannabis & Kreativität interessante Hintergründe. King Louie XIII eignet sich dagegen besonders für abendliche Entspannung oder für Momente, in denen tiefer körperlicher Loslassen gewünscht wird.

  • Wirkungseintritt: schnell, innerhalb weniger Minuten
  • Effekte: Körperschwere, Entspannung, Sedierung bei höherer Dosis
  • Dauer: 2–4 Stunden
  • Geeignet für: Abendkonsum, Stressabbau, Schlafunterstützung

Das dominante Terpen der Sorte ist Myrcen, ergänzt durch Beta-Caryophyllen und Limonen. Diese Kombination trägt zur sedierenden, gleichzeitig leicht würzigen Charakteristik bei.

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Aroma und Geschmack

Das Aromaprofil von King Louie XIII ist unverwechselbar: Erde, Kiefer und feuchtes Holz dominieren, ergänzt durch eine dezente Zitrusnote im Abgang. Im Vergleich zu fruchtigen Sorten wie Orange Sherbet oder Apple Tartz wirkt King Louie XIII deutlich harziger und herber. Wer klassische OG-Aromen schätzt, wird hier sofort heimisch.

Anbautipps für King Louie XIII

Die Sorte ist für fortgeschrittene Grower geeignet und verlangt ein stabiles Umfeld. Sie reagiert empfindlich auf Feuchtigkeit und ist anfällig für Schimmel bei schlechter Belüftung. Drinnen zeigt sie ihre besten Ergebnisse unter 600W HPS oder vergleichbaren LED-Systemen.

  • Blütezeit: 8–9 Wochen
  • Ertrag Indoor: ca. 400–500 g/m²
  • Wuchshöhe: kompakt bis mittel, typisch Indica
  • Luftfeuchtigkeit Blüte: unter 50 % halten
  • Training: LST oder Scrog empfohlen

Outdoor gedeiht King Louie XIII gut in warmen, mediterranen Klimazonen und ist bis Mitte Oktober erntereif. Wer entspanntere Anbauprojekte bevorzugt, sollte sich vorher über weniger schimmelanfällige Alternativen informieren.

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Fazit

King Louie XIII ist eine klassische OG-Sorte mit hohem THC-Gehalt, erdigen Aromen und stark körperbetonender Wirkung. Sie eignet sich für erfahrene Konsumenten und Grower, die Wert auf genetische Reinheit und tiefe Entspannung legen. Wer die Westküsten-Genetik der 2000er-Jahre in konzentrierter Form erleben möchte, ist hier genau richtig.

Häufige Fragen

Wie stark ist King Louie XIII im Vergleich zu anderen OG-Sorten?

King Louie XIII zählt zu den potentesten OG-Varianten auf dem Markt. Mit bis zu 28 Prozent THC liegt sie deutlich über dem Durchschnitt vieler klassischer OG-Sorten. Anfänger sollten die Dosierung entsprechend vorsichtig angehen.

Ist King Louie XIII für medizinische Zwecke geeignet?

Aufgrund ihrer sedierenden Wirkung wird King Louie XIII häufig bei Schlafproblemen, chronischen Schmerzen und Muskelverspannungen eingesetzt. Wie bei allen cannabinoiden Substanzen gilt: Wechselwirkungen mit Medikamenten sind möglich, weshalb ein ärztliches Gespräch empfehlenswert ist – besonders bei Vorerkrankungen wie in unserem Artikel zu Cannabis & Diabetes beschrieben.

JV

Julia Vogel

Biologin M.Sc. – Phytochemie

Julia studierte Biologie mit Schwerpunkt Phytochemie und erklärt komplexe Wirkungsmechanismen von Cannabinoiden verständlich und wissenschaftlich fundiert.